Heraklion (Ηράκλειο)

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Herakion Blick auf den Venezianischen Hafen Mit offiziell weit über 170 tausend Einwohnern ist Heraklion nicht nur die Hauptstadt Kretas, sondern auch die viertgrößte Stadt Griechenlands. Sie liegt etwa in der Mitte der Nordküste. Die meisten Urlaubsflieger landen auf ihrem Flughafen (die anderen Flughäfen haben, wie etwa Chania, weit weniger oder (Sitia) so gut wie gar keinen internationalen Verkehr).

Die meisten Urlauber wissen nur, dass hier der Flughafen ist. Vielen ist darüber hinaus noch bekannt, dass sich in etwa vier Kilometern Entfernung die Anlage von Knossos befindet. Doch auch Hieraklion selbst ist durchaus einen Tagesausflug wert. Und das nicht nur zum Shopping: Es gibt hier auch einiges schönes zu sehen. Mit dem normalen Linienbus gelangt man von den meisten Orten der Insel bequem bis fast direkt an den Hafen – und der Bummel kann losgehen.

Heraklion Blick auf den Venezianischen Haven

Herakion Vom Bus zur Festung So kommt man nach etwa fünf Minuten Fußweg am Venezianischen Hafen an, und steht in weiteren fünf Minuten (oder etwas mehr bei gemütlichem Gehen und Betrachten der Umgebung) am Eingang der Festung Koules, die auch als Rocca al Mare bekannt ist. Diese „Marine-Festung“ wurde von den Venezianern zwischen 1523 und 1540 an der Stelle eines älteren, zerstörten Verteidigungsturmes errichtet. Später nahmen die Ottomanen noch einige Veränderungen und Ergänzungen (z. B. eine kleine Moschee) vor.

Herakion In der Festung Der Besuch der Festung verlangt für gewöhnlich ein Eintrittsgeld. Wir hatten bei unserem spontanen Trip nach Hieraklion das Glück, unbewusst ausgerechnet den „Heritage Day“ erwischt zu haben; daher mussten wir weder etwas bezahlen, noch bekamen wir eine Eintrittskarte. Am „Heritage Day“ lassen sich die meisten Museen gratis besichtigen.

Außer von der oberen Etage eine tolle Aussicht zu genießen, gibt es auch im Erdgeschoß etwas zu sehen. Etwa eine Unmenge an Kanonenkugeln (siehe Fotogalerie) – oder Dinge, die u. a. Jaques Cousteau und sein Team vom Meeresgrund geborgen haben. Ausschnitte aus der filmischen Dokumentation der Bergungsarbeiten lassen sich ebenfalls betrachten.


Koules Auf dem Rocca al Mare – aka Castello a Mare, Castello, Su Kulesi… oder einfach Koules

Morosini-Brunnen Morosini-Brunnen Wer anschließend am Ende des Kais einfach gerade aus weiter geht, kann auf der gegenüber liegenden Straßenseite zunächst optional bei einem Kaffee verschnaufen – und sodann die Straße 25is Avgoustou hinaufwandern. Dabei kommt man bereits an vielen der Sehenswürdigkeiten Heraklions vorbei, etwa der Agios-Titos-Kirche und der Venezianischen Loggia (mit Museum), bevor man schließlich am 1628 erbauten Morosini-Brunnen (auch Löwenbrunnen genannt) landet. Dieser befindet sich auf der von zahlreichen Straßencafés umgebenen Platia Venizelou, und bildet das Herz der Stadt. Gespeist wurde der Brunnen mit den vier steinernen Löwen (daher auch der Name „Löwenbrunnen“) über ein 15 km langes Aquädukt aus den Quellen von Archanes.

Weitere kleine Highlights finden sich in der Fotogalerie dieser Seite. Wer mehr Zeit mitgebracht hat, möchte vielleicht auch noch eines der Museen besuchen. Davon hat Heraklion natürlich gleich mehrere: Das Archäologische Museum ist der minoischen Kultur gewidmet, das Historische Museum beschäftigt sich mit der kretischen Kultur von der frühchristlichen bis in die Neuzeit, das Byzantinische Museum zeigt Ikonen- und Fresken – und dann wäre da auch noch das Naturhistorische Museum, welches einen Einblick in die Flora und Fauna des östlichen Mittelmeerraumes gibt.

Viele der interessanten Sites (bis hin nach Knossos) lassen sich übrigens auch mit dem „Open Bus“ erreichen: Zwei Linien (rot und blau) verkehren in Heraklion im „Hop-on-Hop-off“ Betrieb. Tickets lassen sich direkt im Bus erwerben (Erwachsene 20, Kinder 10 Euro für ein Tagesticket) – oder aber mit 25% Rabatt online. Der zugehörige Link findet sich in der Infobox. Auf der Website befindet sich natürlich auch eine Karte mit den Haltestellen.

Letzte Änderung: 2017-10-09