Lassithi Hochebene
Einen Ausflug zu diesem runden, fruchtbaren Karstplateau (in etwa 820m Höhe)
sollte man auf jeden Fall einplanen, wenn man sich ohnehin im Ostteil der
Insel aufhält (das Gegenstück im Westen bei Chania heißt Omalos). Zwar haben
wir von den zahlreichen Windmühlen, von denen die Reiseführer berichten, nur
wenig gesehen – dennoch beeindruckt nicht zuletzt die Landschaft den Besucher.
Ein weiteres Highlight stellt hier die diktische Höhle dar, in der laut der Legende Zeus das Licht der Welt erblickt haben soll. Zwar beansprucht noch eine weitere Höhle im Ida-Gebirge diese Tatsache für sich – doch im Sinne des Tourismus einigte man sich darauf, dass Zeus in dieser Höhle geboren und in jener anderen aufgewachsen sein soll…
Der Aufstieg vom kostenpflichtigen Parkplatz (wer sparen möchte, parkt 500m
vor selbigem) dauert ca. 15..20 Minuten – auch wenn einem von den Eseltreibern
Dikteo Andro
etwas von einer Stunde erzählt wird, damit man sich ein solches Grautier für
10 Euro pro Richtung mietet) etwas von einer Stunde erzählt wird. Zwei Wege
führen nach oben: der eine steil, steinig und sehr interessant, der andere
flach, gepflastert und in zahlreichen Serpentinen. Letzterer ist für den
Abstieg zu empfehlen. Abzuraten ist jedoch vom Stop an der Taverne, an der
dieser Weg endet: das einfachste Wassereis kostet hier schon zwei Euro.
Tropfsteine in der diktischen Höhle
Die nächste Hürde erwartet einen an der Kasse. Hier kann es schon einmal
vorkommen, dass man auf eine längere Schlange trifft und 10..15 Minuten warten
muss. Nicht etwa wegen des übergroßen Andrangs, sondern weil die Kassiererin
in aller Ruhe ein längeres Telefonat führt (ein Phänomen, dass uns auf Kreta
desöfteren begegnet ist). Hat man auch diese genommen, wird man belohnt: schon
der riesige Eingang zur Höhle ist sehr beeindruckend, die Tropfsteine sowie der
kleine See im Inneren der Höhle (in dem Zeus gebadet worden sein soll) ebenso.