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Nach zwei weiteren Tauchgängen (18 und 14 Meter) bin ich jetzt zertifizierter
"Open Water Diver". Vor dem letzten Tauchgang möchte Nick noch sicherstellen,
dass ich auch schwimmen kann. Also schickt er mich auf eine Runde. Noch immer
habe ich die Stiefel und die Hosen der "Wet-Suit" an; "schwimmen" kann man das
Lionfish
wirklich nicht nennen - es ist viel mehr ein Spaziergang im Wasser.
Zwischendurch kann ich mich bequem hinsetzen (wie im Toten Meer) und könnte
sogar etwas lesen, wenn ich nur etwas dabei hätte. Die Füße lassen sich auch
nicht zum Schwimmen benutzen: Dank der Stiefel haben sie zu viel Auftrieb...
Am Ende des zweiten Tauchganges üben wir auch noch die Benutzung des Kompasses unter Wasser. Zu viel Technik kann durchaus verwirrend sein: Achte ich auf den Kompass, kann ich die Uhr nicht sehen, und auch das BCD lässt sich nur schwer bedienen. Lasse ich den Kompass kurz außer Acht, habe ich schnell den Kurs geändert... Zum Glück bedürfen Uhr und BCD nur kurzer Aufmerksamkeit!
Zurück im Club sichte ich mit Nick (natürlich erst nach dem Reinigen des
Sergeant Major Fishes
Equipments) noch das Sortiment des Shops. Die Computer sind mit ca. 500 Euro
leider ein wenig teuer. Ein Paar Flossen habe ich aber schon einmal avisiert.
Ob ich mir auch eine eigene Wet-Suit zulegen sollte?
Nach der Dusche im Hotel und einer kleinen Verschnaufpause geht es dann zum
obligatorischen Besuch zu Jakob. Dann noch ein paar Passfotos für den
PADI-Ausweis gemacht, und (nach einem Käffchen mit Jakob) zum Herods, wo ich
mich mit Yuval verabredet habe. Zu zweit tingeln wir durch ein paar Bars,
füttern Yuvals Boot, und schließlich ist Yuval müde genug, um nach Hause zu
fahren. Ich setze mich dafür noch bis um halb drei in eine Karaoke-Bar und
versuche bei einem Glas Wodka-Cola dem Text auf dem Bildschirm zu folgen, was
mir auch relativ gut gelingt...