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Elat: 25.03.2004

Kurz vor acht krieche ich aus meiner Koje und mache mich frisch. Nach dem Morgengebet ab zum Frühstück: Ein gutes Buffet erwartet mich. Anschließend ein paar Sachen für den ersten Tag des Tauchkurses zusammen gepackt, und schonmal Izzy Izzy bei den Lucky Divers die lokale "Reisevermittlung" gecheckt (vielleicht einen Ausflug nach Petra und Akaba für ca. $130, und/oder zum Dschebel Mussa für $70?), und dann geht es auch schon zum mit Nick vereinbarten Treffpunkt.

Pünktlich um 10:00 Uhr trifft Nick ein, um mich mit seinem Auto zum Diving-Center abzuholen. "Lucky Divers" hat sich in einer Villa etwas außerhalb vom Zentrum niedergelassen. Nach ca. 2,5h Theorie folgt dann die erste Praxis: Zunächst wird das Equipment gecheckt, angelegt, und schließlich geht es in den Pool für den ersten "Confined Water Dive". Hier werden die wichtigsten Grundlagen trainiert: die Benutzung des "Buoyancy Control", richtiges Atmen, wie man das Wasser wieder aus der Maske bekommt, das "Mundstück" ("Second Stage") wechselt und den Partner mittels der eigenen alternativen Luftversorgung mit Atemluft aushilft. Nicht zu vergessen die Überwachung des Luftvorrates. Um dies alles unter Wasser zu bewerkstelligen, bedarf es einer Zeichensprache (wer das nicht MK in Elat MK (2.v.l.) in Elat
(2.v.r.: Jaakow)
glaubt, der soll mal versuchen, mit dem Kopf unter Wasser zu sprechen) - auch diese gilt es zu erlernen und zu praktizieren.

Wieder ins Hotel zurückgekehrt, geht es nach dem Aufhängen der nassen Sachen erst einmal ins Zentrum. Material sammeln, ein wenig über mögliche Aktionen auf dem trockenen Land informieren, und Shoppen. Jetzt habe ich auch eine israelische Telefonnummer :-)

Als zusätzliche Dreingabe bekomme ich am Rande den Besuch eines "MK" mit, der unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen stattfindet. Und lerne mit Jakob einen sehr netten Menschen kennen: Jakob ist seit über 30 Jahren als Kunstschmied hier in Elat tätig und macht wundervolle, filigrane Arbeiten mit Silber und Elatsteinen. An seinem Stand bleibe ich eine volle Stunde kleben - mit dem Erfolg, dass er mir sogleich einen Insider-Tipp für gute Küche (samt Empfehlung beim Inhaber) gibt. Für nur 50 NIS bekomme ich eine köstliche Mahlzeit: Vorspeise mit verschieden Salaten, Humus und Pitabrot, gefolgt von einem guten Steak mit "French Fries", dazu einen Saft und abschließend einen Mokka. Das alles mit viel Liebe zubereitet und tierisch lecker! Abschließend lädt mich der Wirt auch gleich zum Shabbatessen ein - wenn das nix ist! Kugelrund und satt falle ich schließlich gegen ein Uhr in mein Bett...