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Kurz vor acht krieche ich aus meiner Koje und mache mich frisch. Nach dem
Morgengebet ab zum Frühstück: Ein gutes Buffet erwartet mich. Anschließend ein
paar Sachen für den ersten Tag des Tauchkurses zusammen gepackt, und schonmal
Izzy bei den Lucky Divers
die lokale "Reisevermittlung" gecheckt (vielleicht einen Ausflug nach Petra
und Akaba für ca. $130, und/oder zum Dschebel Mussa für $70?), und dann geht
es auch schon zum mit Nick vereinbarten Treffpunkt.
Pünktlich um 10:00 Uhr trifft Nick ein, um mich mit seinem Auto zum
Diving-Center abzuholen. "Lucky
Divers" hat sich in einer Villa etwas außerhalb vom Zentrum niedergelassen.
Nach ca. 2,5h Theorie folgt dann die erste Praxis: Zunächst wird das Equipment
gecheckt, angelegt, und schließlich geht es in den Pool für den ersten
"Confined Water Dive". Hier werden die wichtigsten Grundlagen trainiert: die
Benutzung des "Buoyancy Control", richtiges Atmen, wie man das Wasser wieder
aus der Maske bekommt, das "Mundstück" ("Second Stage") wechselt und den
Partner mittels der eigenen alternativen Luftversorgung mit Atemluft aushilft.
Nicht zu vergessen die Überwachung des Luftvorrates. Um dies alles unter
Wasser zu bewerkstelligen, bedarf es einer Zeichensprache (wer das nicht
MK (2.v.l.) in Elat
(2.v.r.: Jaakow)
glaubt, der soll mal versuchen, mit dem Kopf unter Wasser zu sprechen) - auch
diese gilt es zu erlernen und zu praktizieren.
Wieder ins Hotel zurückgekehrt, geht es nach dem Aufhängen der nassen Sachen erst einmal ins Zentrum. Material sammeln, ein wenig über mögliche Aktionen auf dem trockenen Land informieren, und Shoppen. Jetzt habe ich auch eine israelische Telefonnummer :-)
Als zusätzliche Dreingabe bekomme ich am Rande den Besuch eines "MK" mit, der
unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen stattfindet. Und lerne mit Jakob
einen sehr netten Menschen kennen: Jakob ist seit über 30 Jahren als
Kunstschmied hier in Elat tätig und
macht wundervolle, filigrane Arbeiten mit Silber und Elatsteinen. An seinem
Stand bleibe ich eine volle Stunde kleben - mit dem Erfolg, dass er mir
sogleich einen Insider-Tipp für gute Küche (samt Empfehlung beim Inhaber) gibt.
Für nur 50 NIS bekomme ich eine köstliche Mahlzeit: Vorspeise mit verschieden
Salaten, Humus und Pitabrot, gefolgt von einem guten Steak mit "French Fries",
dazu einen Saft und abschließend einen Mokka. Das alles mit viel Liebe
zubereitet und tierisch lecker! Abschließend lädt mich der Wirt auch gleich
zum Shabbatessen ein - wenn das nix ist! Kugelrund und satt falle ich
schließlich gegen ein Uhr in mein Bett...