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Das mit der Uhr müssen wir nochmal üben hier unten. Nachdem mein Wecker meinte, es sei 7:30 Uhr und ich sollte aufstehen, schockiert mich ein Blick auf meine Armbanduhr: Die hat sich nämlich bereits auf Sommerzeit umgestellt! Das könnte knapp werden. Doch der Portier beruhigt mich: In Israel wird erst in der nächsten Woche umgestellt. Verrückte Welt...
Antius Schwarm
Bei den "Lucky Divers" haben wir heute den Theorie-Teil abgeschlossen. Anschließend ging es für die ersten beiden Open-Water-Dives hinaus zum Malibu Beach. Beide Male bis in eine Tiefe von ca. 8 Meter. Einfach wundervoll! Von den Korallenriffen war zwar noch nicht viel zu sehen, und beim ersten Tauchgang hatte ich auch noch ein wenig Probleme mit dem "Equalizing". Dennoch schwamm so einiges interessantes an der Linse vorbei: ein paar wunderschöne, bunte Papageien-Fische, viele kleinere Fische und auch einer, der versuchte, wie der Sand am Boden auszusehen (nein, kein "Steinfisch"). Nach diesen beiden halbstündigen Ausflügen blieb nur zu sagen: Es war wunderschön, nur viel zu kurz ;-)
Wieder im Hotel, gilt es erst einmal, das Salzwasser gründlich loszuwerden -
eine Dusche tut da Wunder. Nach einer kleinen Verschnaufpause geht es dann an
Jaakows Collection
das Examen - morgen werde ich erfahren, ob alle Kreuze an der richtigen Stelle
gelandet sind ;-) Jetzt wollte ich eigentlich nur einen kleinen Bummel am
Strand entlang machen - aber wieder vergehen an Jakobs Stand 2 Stunden.
Anschließend habe ich eine Kette und einen Ring mehr - beides wunderschöne
Exemplare: Die Kette hat einen Taucher als Anhänger - eine Sonderanfertigung
extra für mich! Der Ring ist mit einem Onyx versehen (war das nicht der
"Glücksstein"
für den Wassermann?): Dieser schwarze Stein passt einzigartig zur
Lieblingsfarbe meiner Kleidung - schwarz...
Jetzt aber ein Taxi geschnappt, und zum Abendessen zu den Shokrons gedüst - schließlich habe ich zugesagt, am Sonntag meine Rechnung für den Shabbat mit zu begleichen. 130 NIS für drei Mahlzeiten - was soll man dazu sagen?
Die Taxifahrt zurück zeigt den Unterschied zwischen Tourist und Israeli: Auf
der Hinfahrt zeige ich nur die Visitenkarte vom Restaurant, und der Fahrer
schätzt den Preis großzügig. Die Rückfahrt beginne ich mit korrekter Ansage
des Fahrtzieles auf Ivrit ("laMalon Amerikana"), und prompt wird auch der
Zähler benutzt ;-)