Am Hafen von Puerto de Mogán
Am Ende der Küstenstraße (jedenfalls zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels)
befindet sich das beschauliche Städtchen Puerto de Mogán - gern auch als
das "Venedig Gran Canarias" bezeichnet. Im Unterschied zu Venedig, sind die
hiesigen Kanäle jedoch oftmals stark von den Gezeiten abhängig: Wer sich also
über fehlendes Wasser wundert, muss 3-6 Stunden später nochmals vorbeischauen.
Es ist ebenfalls ein beliebter Ferienort. Etwas ruhiger gelegen, bietet er viele Reize: Allein das Bummeln entlang der Marina mit ihren zahlreichen Lokalen ist ein Genuss (vor allem, wenn man auch noch in eines derselbigen einkehrt und etwas zu sich nimmt). Nicht nur am Strand kann man relaxen - und dennoch ist man nicht gleich von der Welt abgeschnitten. Wer will, setzt sich in einen Bus der Linie 1, und ist knapp zwei Stunden später in Las Palmas - oder entsprechend früher in Maspalomas, Arguineguin, und vielen anderen interessanten Orten. Auch für andere Aktivitäten ist gesorgt: Buchen kann man ebenfalls Tauch- und Segelkurse, sowie Angeltouren, Fähr-Überfahrten, eine Tour mit dem U-Boot (schon wieder eine Yellow Submarine, und wieder ohne Beatles).
Hier in Puerto de Mogán will man anscheinend gar nicht so hoch hinaus.
Und das kann man durchaus wörtlich nehmen: Das höchste Gebäude ist der Turm
des Hafenmeisters, mit - man höre und staune - ganzen vier Geschossen! Dafür
hält man es mit der Natur: Nicht nur viel Grün findet sich hier, sondern auch
Rot, Gelb, und was die Blumen halt so hergeben. Summa summarum: Eine wirkliche
Idylle!