Anders als beim Barranco de Guayadeque, bleibt hier die Straße nicht brav immer mitten im Tal. Stattdessen schlängelt sie sich munter am Berghang hinauf und wieder herunter (Hilfe! Ich bin unter die dichter gegangen...).
Der Barranco de Fataga ist die größte Schlucht Gran Canarias. Von Palmenoasen durchzogen, lassen Felsen, Schluchten und Hänge fast Wild-West-Feeling aufkommen (man glaubt förmlich, die Mundharmonika zu hören - wie sich dann herausstellt, ist es aber lediglich der Fahrtwind am Fenster des Autos bzw. Scharnier des Helms). Die Landschaft ist umwerfend, sowas sollte man sich nicht entgehen lassen! Selbst wenn man als "Strandfaulenzer" einen Ausflug nach Guayadeque als zu aufwändig betrachtet - von Maspalomas (oder auch von Playa del Ingles) aus ist man in wenigen Minuten hier.
Auf halber Strecke zwischen Fataga und Maspalomas findet sich an einer Kurve ein großer Parkplatz mit angeschlossener Aussichtsplattform (Mirador), die einen phänomenalen Blick erlaubt: Fünf Minütchen Pause sollte man sich hier ruhig gönnen, sich ein wenig strecken - und den Ausblick genießen. Es lohnt sich!
Der Platz scheint auch gut besucht: Zahlreiche weitere Ausschauer schlossen sich unseren fünf Minuten an. Ein Wunder, dass sich hier nicht zumindest ein Café befindet. An Gästen sollte es sicher nicht mangeln!
Kurz vor Maspalomas findet sich mit Mundo Aborigen auch noch ein
Themenpark, der sich den Guanchen widmet. Anhand von Schautafeln, Chroniken
spanischer Konquistadoren, und Modellen (Nachbildungen von Steinhäusern,
Bestattungshöhlen, u.a.m.) gibt er einen lebendigen Einblick in die
prä-hispanische Kultur.