Der Barranco de Fatage war unser drittes Etappenziel - und hier sind wir
in dem Ort, nach dem dieser Canyon benannt ist. Es handelt sich hier um ein
aufwändig restauriertes Vorzeigedorf, das geprägt ist von seinen traditionellen,
mit Palmen und Obsgärten umgebenen kanarischen Häusern. Es gibt hier mehrere
Bars und Cafés - ein Restaurant sowie ein Souvenirshop lassen sich auf Anhieb
direkt an der Hauptstraße ausmachen. In letzterem gibt es quasi als spezielle,
lokale Souvenirs auch Wein zu kaufen, der direkt hier angebaut und gekeltert
wurde.
Da die aufwändige Restaurierung viel Wert darauf legte, den Originalzustand der alten kanarischen Häuser zu erhalten, wurde der Ort mittlerweile sogar zum Weltkulturerbe nominiert - und gilt (zumindest mit) als schönstes Dorf auf Gran Canaria bezeichnet.
Bei dem großen Brand im Sommer 2007, der u.a. den Palmitos Park komplett
verwüstete, erlitt auch Fataga einige Schäden: Einzelne Gebäude wurden zerstört,
und viele Pflanzen verbrannten. Enorme Anstrengungen wurden seitens der Bewohner
darauf verwendet, die Brandspuren zu beseitigen - mit großem Erfolg: Nur wer
genau hinschaut, entdeckt noch die eine oder andere Spur...