Akrotiri (2003)

Links
Wikipedia: Santorini
Material
Izzy's Fotoalbum

Blick in ein Gebäude von Akrotiri Blick in ein Gebäude von Akrotiri Erst etwa ein Prozent dieser minoischen Stadt auf Santorini sind bislang ausgegraben. Durch den Vulkanausbruch um 1620 v. u. Z. verschüttet, lag der Ort lange Zeit verborgen – der Fund läßt sich also durchaus mit Pompeji vergleichen. Einen wesentlichen Unterschied gibt es jedoch: zumindest bislang wurden keine menschlichen Überreste gefunden. Offensichtlich haben die Bewohner Akrotiri noch rechtzeitig verlassen können. Ob sie dennoch auf der Insel durch den Vulkan umkamen, läßt sich jedoch (noch?) nicht sagen.

Oft wird in Santorini das versunkene Atlantis vermutet – was wohl auch der Grund für den Namen des Schiffes war, das uns hier her brachte. Dies ist durchaus nicht unwahrscheinlich: die Minoer hatten, verglichen mit den Festland-Griechen ihrer Zeit, eine weit entwickelte Kultur. Ihre Häuser hier in Akrotiri hatten zumindest bis zu drei Etagen, auch ein Wassersystem war Akrotiri auf Santorini Die Ausgrabungen sind komplett überdacht vorhanden. Dies ging sogar so weit, dass Toiletten im ersten Obergeschoss existierten, die mit Fallrohren an die Kanalisation angeschlossen waren.

Das es zwischen Akrotiri/Santorini und Kreta Verbindungen und sogar geschäftliche Beziehungen gab, gilt als relativ sicher. Eben so sicher dürfte aber auch die Tatsache sein, dass die minoische Kultur auf Kreta die auf Santorini noch um etwa ein Jahrhundert überdauern konnte (siehe Ausführungen zu den Ausgrabungen in Malia).

Letzte Änderung: 2022-01-02