Assuan Staudamm

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Assuan: Stausee Assuan: Blick vom neuen Staudamm

Von 1960 bis 1971 wurde der Sad el-Ali-Hochdamm gebaut. Als der Stausee sich zu füllen begann, mussten viele Menschen ihre angestammte Heimat verlassen, und wurden an anderen Orten wieder angesiedelt: Die Nubier. Ebenso versanken auch zahlreiche Schätze des Altertums in seinen Fluten bzw. waren von diesem Schicksal bedroht. Es ist hauptsächlich den Bemühungen der UNESCO zu verdanken, dass für viele von ihnen Rettungsaktionen gestartet wurden. In mühsamer Arbeit wurden Tempel – wie der Ramses-Tempel von Abu Simbel, oder der Isis-Tempel auf der Insel Philae - in "handliche Stücke" zerlegt, und an anderen Stellen (möglichst nahe ihrer ursprünglichen Heimat) wieder zusammengesetzt.

Mit etwa 5.000m2 Wasserfläche erstreckt sich der Stausee auf einer Länge von über 500km und reicht damit bis in den Sudan. Er hat eine Wasserkapazität von etwa 135-169 Milliarden Kubikmetern, seine Wasserkraft kann ganz Ägypten mit Strom versorgen, und durch die gleichbleibend verfügbare Wassermenge konnte die landwirtschaftliche Nutzfläche konnte vergrößert werden. Doch der fruchtbare Nilschlamm, den der Fluß jahrtausendelang mit seinem Hochwasser entlang seines Laufes mitführte, und den er dann auf den Feldern zurückließ, muss nun durch Kunstdünger ersetzt werden - was sich nicht unbedingt positiv auf die Wasserqualität auswirkt...

Letzte Änderung: 2021-12-31