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Philae Tempel
Am heutigen Vormittag galt es wieder, recht zeitig aufzustehen. Was auf dem
Plan stand, hätte die Bezeichnung "Stadtrundfahrt" eher verdient als die
gestrige. Zunächst ging es zum
Isis-Tempel auf die Philae-Insel.
Genau wie auch die Tempel von Abu Simbel, war auch dieser vom Untergang im
Lake Nasser (dem Stausee) bedroht. Aber anders als jener, stand der Isis-Tempel
bereits zum größten Teil unter Wasser, bevor die Rettungsaktion startete. Auch
dieser Tempel wurde - nachdem man ihn zunächst wieder trockengelegt hatte - in
"handliche" Stücke zerlegt, um dann einige hundert Meter weiter wieder neu
aufgebaut zu werden.
Zum Glück hat die kurzzeitige Überschwemmung nicht zu viel Schaden angerichtet, sodass alles noch recht gut erhalten ist. Auf die Insel selbst gelangt man mittels kleiner Motorboote, die jedes etwa 30 Passagiere fassen. Nachdem unser Guide uns also eine kurze Einführung sowie einen kurzen Rundgang (mit Erklärungen zu den wichtigsten Details) gegeben hat, konnen wir uns noch für ca. eine Stunde in Ruhe umsehen, was auch für Fotos und Videoaufnahmen genügend Zeit bot. Leider waren einige Bereiche des Tempels ständig derart von Reisegruppen gefüllt, dass dies nicht immer möglich war...
Der unfertige Obelisk
Und weiter ging es zum unfertigen
Obelisken, der der Königin Hatschepsut zugeschrieben wird. Mit seinen über
40 Metern wäre er Ägyptens größter Obelisk geworden. Jedoch bekam er bereits
vor der Fertigstellung einen großen Riss, der ihn unbrauchbar machte - weshalb
die Arbeiten an ihm dann auch eingestellt wurden.
Neben der Betrachtung des Obelisken, gbt einem der Platz aber auch einen Blick auf einen antiken Steinbruch. Sehr gut lässt sich an verschiedenen Stellen erkennen, dass hier offensichtlic erfolgreich Objekte fertiggestellt werden konnten. Und als wäre ein Steinbruc auch ein Tempel (oder zumindest ein Denkmal), findet sich im ehemaligen Arbeitsbereich sogar eine Wand mit zahlreichen Hieroglyphen...
Blick auf den Stausee
Der Abschluss der Rundfahrt führt uns über den alten Staudamm hinauf auf den
neuen, wo wir wiederum einige
Fotos machen konnten. Filmen hingegen ist hier verboten.
Für den Nachmittag wurde noch eine Fahrt mit Felluken hinüber zur
Kitchener-Insel mit ihrem Botanischen Garten angeboten. Das einzige Angebot,
was wir auf dieser Kreuzfahrt nicht wahrgenommen haben. Den Berichten unserer
Mitreisenden war nach deren Rückkehr vom Ausflug zu entnehmen, dass es sich
hier wohl "nur um einen normalen Park" handelt - gut, haben wir also nicht all
zu viel verpasst! Somit blieb uns für den Rest der Kreuzfahrt ein wenig Zeit,
zu entspannen. Und auch, um die Dienstleistungen unseres Bord-Masseurs einmal
in Anspruch zu nehmen. Insbesondere letzteres haben wir auf keinen Fall bereut!