Makarios-Statue vor dem Bischofspalast
Folgert man aus den Angeboten der Reiseanbieter, so ist die kleine Johannes-Kathedrale das Highlight schlechthin in Nikosia. Einen derart überwältigenden Eindruck macht sie zwar nicht (und auch eine Suche im Web brachte keine Seite hervor, die sich ausschließlich diesem Objekt widmete) – sehenswert ist sie dennoch: Zwar wirkt sie von außen eher unscheinbar, im Inneren ist sie aber prächtig ausgeschmückt. Die meisten der Fresken scheinen frisch restauriert (während einige so blass sind, dass sie gleichsam wesentlich älter wirken), Goldschmuck und kostbare Lampen schimmern überall. Bezüglich des Alters kann man sich daran orientieren, dass das Bauwerk im Jahre 1662 vollendet wurde.
Den erzbischöflichen Palast gibt es gleich in zwei Ausführungen. Zum einen ist da der aktuelle (mit der Makarios-Statue davor) zur Linken, zum anderen der alte Palast zur Rechten (jeweils von der Straße aus gesehen). Letzterer gehört zu einem Benediktinerkloster aus dem 14. Jahrhundert, und beherbergt heute das Volkskundemuseum (Ethnographic Museum of Cyprus).
Zyperns größte und eindrucksvollste Sammlung an religiösen Ikonen, Fresken und
Mosaiken beherbergt das Ikonenmuseum (Byzantine Museum and Art
Galleries). Die Ausstellungsstücke datieren vom 8. bis zum 18. Jahrhundert.