Amram Pillars
Die zweite Safari galt hauptsächlich drei Plätzen: Den Amram Pillars, dem
Sculpture Valley (siehe Foto: Simba auf dem Berge) und den Timna Mines.
Die Amram Pillars (auch Amran Columns) genannt sind eine vom Wind geformte Gesteinsformation: wie zwei Säulen rahmen sie einen "Lift" ein, der sich etwa 30 Meter in die Höhe erstreckt. Den Fuß dieses Liftes kann man leicht erklettern: der Sandstein des Felses ist teilweise treppenartig geformt. Leicht kann man sicher auch weiter hinauf klettern, was wir uns jedoch erspart haben.
Sculpture Valley erhielt seinen Namen, wie unschwer zu erraten, von den von
der Natur geformten Gesteinsbrocken, die ihn säumen. Man könnte denken, dies
sei eine Schule für Bildhauer, wo Lehrlinge, Gesellen und Meister sich
ausgetobt haben! Am beeindruckensten ist Simba: Hat man ein Fernglas (oder
wie ich eine Kamera mit gutem Zoom) zur Hand und holt sich Simba ein wenig
heran, erkennt man in ihm auch ohne Erklärung auf den ersten Blick einen
schlafenden Tiger!
Sculpture Valley: Simba
Der Hidden Lake
Die Timna Mines bestimmten bis in die Siebziger Jahre die Wirtschaft von Elat.
Hier wurde Kupfer und, sozusagen als Nebenprodukt, Malachit (Elat-Stein)
abgebaut - sowohl unter als auch über Tage. Will man Malachit als ein Nebenprodukt
des Kupfer-Abbaus bezeichnen, so ist ein Nebenprodukt des ganzen Bergbaus bei
Timna der Hidden Lake. Er entstand, als der Abbau über Tage den Grundwasserspiegel
erreichte. Und so kann man heute überrascht mitten in der Wüste diesen See
finden - wenn man weiß, wo man ihn zu suchen hat: durch die ihn umgebenden
Felsen ist er doch ein wenig versteckt. Da diese ihn jedoch rund herum umgeben,
ist es am See fast völlig windstill - und wen der metallische Geschmack des
Wassers nicht stört (man muss es ja nicht trinken), den lädt er förmlich zum
Bade ein!