In Teror
Hier ist das religiöse Zentrum der Insel. Im Zentrum der Stadt ist das sofort
zu merken, wenn man weiß, wonach man schauen muss: Die Kirche selbst macht
nicht diesen Eindruck - aber alles rundherum heißt irgendwas mit "Fichte":
Straße, Platz, die Kirche selbst (Basilica de Nuestra Señora del Pino).
Letzteres ist der entscheidende Hinweis: Die Jungfrau von der Kiefer ist die
Heilige der Kanaren. 1478 soll sie als solche einem Ziegenhirten erschienen
sein - und so wurde sie später vom Papst als Schutzpatronin "zugeteilt".
Außerdem wurde sie sogar in den Ehrenrang eines Generalhauptmanns der
spanischen Armee befördert. Die Ärmste...
Sonntag morgens findet hier im Herzen Terors ein großes Markttreiben statt - ein guter Zeitpunkt für den Besuch dieses Städchens. So kann man auch gleich noch ein wenig feilschen.
Sehenswert ist nicht nur die Basilika (Mo 13-20 Uhr, Di-Fr 9-13 und 15-20:30
Uhr, Sa 9-20:30 sowie So 7:30-19:30 ohne Eintrittsgeld zu besichtigen) und die
Casa Museo de los Patrones de la Virgen del Pino (eines der
besterhaltenen traditionellen kanarischen Stadthäuser - seit dem 17.
Jahrhundert im Besitz der Familie der Manrique de Lara, die das Amt des Kustos
der Kiefernjungfrua ausübt - Mo-Do und Sa 11-18 Uhr, So 11-14 Uhr zu einem
kleinen Eintrittspreis), sondern auf jeden Fall auch die Plaza Teresa de
Bolivar, der ersten (und jung an Gelbfieber gestorbenen) Frau des
Revoluzzers Simon Bolivar, die hier in Teror geboren wurde und aufwuchs.