Cenobio de Valerón (2008)

Kontakt
Cenobio de Valerón
Cuesta de Silva, s/n
Santa Maria de Guia
Gran Canaria, Spain
Telefon: +34 618 607 896
Telefax: +34 928 895 451
info@cenobiodevaleron.com
28°8'19.82"N, 15°36'13.27"W
Verkehrsanbindung
Busse 102, 103 und 105
Öffnungszeiten
Oktober-März
Mi-So 10-17 Uhr
April-September
Di-Fr 10-18 Uhr
Eintrittspreis
2,50 Euro
Links
Cenobio de Valerón
Kultstätte der Ureinwohner
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Cenobio de Valeron
Material
Izzy's Fotoalbum
Valeron Cenobio de Valerón Dieser Platz war im Reiseführer als eines der "Must-See" Objekte aufgeführt, also fuhren wir voller Erwartung hin. Die Anlage ist ganz nett, und super gepflegt - dennoch waren wir recht enttäuscht: Einmal die Treppe hoch laufen, unterwegs die Tafeln lesen und Pflanzen begutachten - und dann standen wir vor einer Absperrung, von der aus wir einen Blick auf das Höhlensystem werfen konnten. Hinein ging es nicht, da war ja die Absperrung davor. Von einem "Gang, von dem links und rechts die einzelnen Kammern abzweigen" (Beschreibung auf einer der Tafeln), sahen wir nichts...

Das Wort cenobio heißt soviel wie "Konvent": Ein spanischer Chronist hielt das ganze für eine Art Kloster für harimaguadas (altkanarische Adelsjungfrauen - nicht zu verwechseln mit alten, kanarischen Jungfern!). Ist schließlich kein Einzelfall, dass die geistliche Färbung überall erst einmal ein Kloster vermutet (siehe Qumran, wo die ersten Arbeiten dem Vatikan unterstanden) - auch wenn es sich um eine ganz andere Religion handelt. Da sind die Katholiken so richtig katholisch ;-)

Mittlerweile sind sich die Archäologen jedoch sicher, dass es sich hier vielmehr um Getreidespeicher gehandelt hat. Etwa 300 Kammern sind in den Fels gegraben worden - an hoch gelegener Stelle, um gegen Angriffe geschützt zu sein.

Übrigens: Der Gipfel über den Höhlen, der Montaña del Gallego, diente als tagoror (Versammlungsort altkanarischer Adliger mit dem guanarteme, dem König).

Valeron
Blick ins Tal

Letzte Änderung: 2021-12-31