Milatos - Spinalonga - Agios Nikolaos

Am 21.08.2003 konnten wir unser Auto abholen, welches wir für eine Woche angemietet hatten: einen Fiat Punto, natürlich mit Klimaanlage (zum Glück! Wir wollten ja schließlich keinen Bratofen fahren). Und so begaben wir uns auf unsere erste Tour, Ziel: Spinalonga an der Küste entlang erreichen, und den Abend in Agios Nikolaos verbringen. Aber auch hier lagen Theorie und Praxis mal wieder ein wenig auseinander...

Höhle(nmensch) von Milatos Höhle(nmensch) von Milatos Die erste Hürde war: wenn Du an die Küste willst, nimm nicht die neue National Road, sondern die alte. Warum? Bei der neuen fehlt die Hälfte der Abfahrten. Ein Einheimischer wies uns sodann den (falschen) Weg, den wir auch mit Bravour meisterten. Leider endete dieser an der Küste: ein Verbindungsstück von 2 km an die eigentlich gesuchte Straße war leider nicht vorhanden. Dafür konnten wir uns aber die Höhle von Milatos ansehen, mit Höhenmensch (siehe Foto). Das war zumindest mir den Umweg wert. Danach also wieder zurück, die National Road kreuzen, durch Neapel - oops, sorry, Neapoli fahren und dann wieder ab an die Küste. Diesmal klappte es, und so erreichten wir schließlich Plaka mit schönem Blick auf die Küste (unterwegs) und auf Spinalonga (ab kurz vor Plaka).

Dass die Preise für die Überfahrt nach Spinalonga sehr unterschiedlich ausfallen können, hatten wir bereits Spinalonga Spinalonga in verschiedenen Reiseführern gesehen. Und auch hier kam uns unsere gewählte Route zugute: von Plaka aus zahlten wir lediglich 6 Euro pro Person. Schon von Elounda wären es ca. 8..9 Euro, und von Agios Nikolaos gar 12 Euro pro Person gewesen. Dazu kamen dann noch die zwei Euro für das obligatorische Ticket auf der Insel, die wir sodann für eine Stunde durchstreiften. Ein kleines (für mich ebenfalls obligatorisches) griechisches Käffchen, und dann holte uns unsere Fähre auch schon wieder ab. Nach einer kleinen Badepause in Elounda (autsch, schon wieder ein Steinstrand - Erik hat zwei Füße, und findet auch prompt für jeden einen spitzen Stein, um anschließend die "Heilung eines Lahmen" in Szene zu setzen - hm, die Heilung selbst muss ich wohl verpasst haben, zum Auto zurück konnte er jedenfalls wieder laufen) zog es uns dann zum Abendessen nach Agios Nikolaos.

Eine wirklich nette Taverne fanden wir - nach einem kleinen Stadtbummel - dank Agios Nikolaos Agios Nikolaos Erik's Reiseführer zwischen Strand und Hafen in Form der Taverna Trata. War echt lecker und sehr preiswert. Nachdem der rote Ball dann in's Meer gefallen war, und es draußen ein wenig duster wurde, zogen wir nochmals um den Voulismeni See. Die Reiseführer haben hier keinesfalls übertrieben: es sieht wirklich sehr romantisch aus. Eines der vielen Cafés am See sind echt ein idealer Platz für ein richtig romantisches Rendezvous. Und zum ersten Mal auf dieser Reise bedauerte ich, die Belichtungszeit meiner Kamera nicht manuell einstellen zu können: so schön wie in den Prospekten wurden meine Nachtaufnahmen vom See daher leider nicht...

Noch einmal tief durchgeatmet, und dann wieder ab in's Auto und zurück nach Malia. Nach einen kleinen Drink im Sofokles fielen wir dann auch in unsere Kojen, um uns mit Kraft für den nächsten Tag aufzutanken. Da sollte es nämlich, mit kurzem Zwischenstop in Knossos, nach Chania in den Westteil Kretas gehen. Warum, steht auf der nächsten Seite (nein, nicht den Monitor umdrehen - sondern auf "Chania" im linken Frame klicken!)