Die einzige Synagoge auf Kreta, in der auch noch Gottesdienste abgehalten werden, befindet sich in Chania. Was tun also zwei brave jüdische Jungs, wenn sie auf dieser Insel Urlaub machen, und auch noch über einen Leihwagen verfügen? Richtig, sie machen sich rechtzeitig auf den Weg. Leider hatte die Synagoge vor Shabbes dicht, und da wir unmittelbar nach Ende desselbigen wieder zurück fuhren, haben wir von dieser keine Fotos vorzuweisen...
Der Palast von Knossos
Fast ganz vom Osten der Insel, der neuen National Road folgend, bis fast
ganz in den Westen derselben fahrend, führte uns unser Weg nach Chania nahe
an Knossos vorbei. Es lag also
nahe, dorthin einen Abstecher zu machen. Die Beschilderung der Reiseziele auf
den Straßen ist hierzulande recht eigentümlich - aber nach ein paar
Schleifchen fanden wir schließlich auch unseren Weg. Die Insel ist wirklich
klein: und so trafen wir hier auch noch einige Leutchen aus unserem Hotel
wieder, die allerdings mit dem Bus hierher gefahren waren. Nachdem wir uns
also ein wenig von den einheimischen Raubrittern haben ausnehmen lassen (siehe
"Knossos"), setzten wir unseren Weg
nach Chania fort.
Chania ist ein wirklich sehr malerisches Örtchen - zumindest was die
Altstadt betrifft. Den Rest der Stadt haben wir in der kurzen Zeit nicht
weiter besichtigt - dennoch bekamen wir auf der Rückfahrt unfreiwillig so
einiges davon zu sehen. Ist die Ausschilderung auf den Straßen außerhalb von
Im Hafen von Chania
Ortschaften schon manchmal recht seltsam, so fehlt sie innerhalb mancher Orte
vollständig: während wir also auf dem Weg hinein prompt unser Ziel fanden,
brauchten wir über eine Stunde (und einen Weg über die Halbinsel Akrotiri),
um wieder heraus zu finden...
Was wir hier alles zum Besuch empfehlen können, findet sich bei der Location "Chania" bereits beschrieben. Vorsicht ist bei der Hotelsuche angebracht: in manchen privaten Zimmervermietungen muss man extra mindestens eine Stunde zuvor bekannt geben, dass man Duschen möchte, sonst gibt es kein heisses Wasser. Also wechselten wir lieber in ein vernünftiges Hotel: mit seinen drei Sternen ist das Nostos eine wirlich schöne Sache. Gut und preiswert gegessen haben wir am späten Nachmittag dann noch im Kafenion "Ela", wo man uns mit dem Abschieds-Raki ob dessen offerierter Menge beinahe noch zu Alkoholikern gemacht hätte...
Nach einem schönen Shabbes in und mit der kleinen Gemeinde, setzten wir uns
sodann nach Einbruch der Nacht am Samstag wieder in unseren Punto, um nach
abenteuerlicher Fahrt gegen ein Uhr morgens wieder in
Malia einzutreffen, und unseren
Nachttrunk im Sofokles zu
nehmen. Ausspannen war für den nächsten Tag geplant, am Palmenstrand von
Vai...