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Efrat: 06.04.2004

Nach einer Tasse Kaffee und ein paar Cookies geht es zu Shacharit wieder in die Synagoge. Genau genommen sind es eigentlich zwei Synagogen in einem Haus: Im oberen Stockwerk wird Nussach Ashkenas gebetet, im unteren Nussach Sefard. Es gibt auch drei Synagogen mit Nussach Sefardit hier. Die meisten Leute in Efrat kommen allerdings aus Amerika (einige auch aus Deutschland), und so stellen die Ashkenazim im Ort die Mehrheit. Die Menschen hier sind sehr offen und interessiert. Nach dem Gebet besuchen wir also zunächst einen Nachbarn von David: Arje kommt ursprünglich aus Berlin, und so können wir ein wenig "Mameloschen" reden.

Nach dem Essen verbringe ic h auch den größten Teil des Nachmittags in Arjes Haus. Sein Pessachgast heißt Barbara und kommt aus Belgien. Über zwei Stunden führen wir eine sehr interessante Unterhaltung über Giurim, Jiddishkeit, Alijah. Schließlich verspüren wir beide ein starkes Bedürfnis nach einem kleinen Mittagsschläfchen, und so verabschieden wr uns zunächst. Barbara wird morgen wieder in den Kibbutz zurück kehren, in dem sie ihren Urlaub verbringt.

Nach dem Mittagsschlaf geht es zu Ma'ariv in die Synagoge (Mincha habe ich mittlerweile fast verschlafen, und hole es schnell noch im Haus nach). Wieder zurück, gibt es Matzebrei: ein leckeres Gericht aus der Pfanne. Und dann muss Mirjam, der andere Gast des Hauses, auch schon zum Bus: Sie kehrt heute wieder nach Netanja zurück, wo sie wohnt.