Salomos Tamar
Bis in die 1980er Jahre war diese Festungsanlage unter einem Tel verborgen.
Lange hatte man nach dieser Stadt - die südlichste, die König Salomo errichtet
hat - gesucht, jedoch leider immer an der falschen Stelle: Man vermutete sie
weiter nördlich, näher am Toten Meer.
Erstmals erwähnt wird der Ort im 1. Buch Könige 9,18 im Zusammenhang mit ihrer Erbauung durch König Salomo. Auch Hesekiel (47:19 und 48:28) erwähnt den Ort als östlichsten Endpunkt der Südgrenze Israels. Dass später auch die Römer hier ihr "Unwesen" trieben, war spätestens klar, als man bei den Ausgrabungen auf Reste eines römischen Bades stieß.
"Die Steppe wird aufblühen wie eine Narzisse" (Jesaja 35:1)
Am Rande dieser antiken Stadt finden sich heute zwei Siedlungen, die
überwiegend aus alten amerikanischen Containern errichtet sind. Aus diesen
"Blechkästen" haben sich die Bewohner ganz ansehnliche Heimstätten gebaut
(siehe Fotoalbum). Der eine - derzeit größere - Teil gehört zur Gruppe von
Blossoming Rose.
Im anderen Teil finden wir einige Bnai Noach. Beiden gemeinsam ist das Anliegen, Israels
Wüste in einen blühenden Garten zu verwandeln. Wer Tamar einmal besucht hat,
wird mir zustimmen, dass sie damit erfolgreich sind. Wenn auch zunächst im
"kleinen Maßstab".
Die Bnai Noach hoffen darüber hinaus, hier mit der Zeit ein größeres Zentrum
errichten zu können, in dem sie sich u.a. zum gemeinsamen Lernen treffen
können. Die Möglichkeiten dafür sind schon heute gegeben: Kleinere Gruppen
können untergebracht werden, und Platz für Lehrstunden gibt es allemal. Wer
mehr dazu wissen möchte, der schreibe mir doch einfach eine Mail.