Las Palmas: Museo Canario (2008)
Kontakt
Museo Canario
Dr. Verneau, 2
35001 Las Palmas de Gran Canaria
Spain
Telefon: +34 928 336800
Telefax: +34 928 336801
www.elmuseocanario.com
info@elmuseocanario.com
28°6'1.37"N, 15°24'53.43"W
Verkehrsanbindung
Bus: 1, 15, 40, 80
Öffnungszeiten
Mo-Fr 10-20 Uhr
Sa, So, Fei 10-14Uhr
Eintrittspreis
3 Euro
Gruppen ab 15 Personen je 1.80€
Rentner, Arbeitslose, Studenten 1.20 €
Kinder bis 12J frei
Links
Das Museo Canario
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Wikipedia [ES]
Das Kanarische Museum
Museo Canario
Gran Canaria Museums
Material
Izzy's Fotoalbum
Im Museo Canario
1879 von einer Gruppe um den Anthropologie-begeisterten Don Gregorio Chil y Naranjo
gegründet, verfolgte das Museum ursprünglich den Zweck, der kanarischen Bevölkerung
die Besiedlungsgeschichte der Inseln in einer plastischen Art und Weise nahe zu
bringen. Das begann zunächst bescheiden im 3. Stock es damaligen Rathaus an der
Plaza de Santa Ana (gegenüber der Kathedrale), welchen die Stadtväter zur Verfügung
stellten. 1930 zog das Museum schließlich in das Haus ihres nunmehr seit einigen
Jahren verstorbenen Gründers um, der es testamentarisch so gewünscht hatte - und
konnte in den folgejahren sogar noch um die beiden Nachbarhäuser erweitert werden.
Die heutige Ausstellung umfasst 11 Säle, die jeweils einem eigenen Thema gewidmet sind:
- Der Lebensraum der ehemaligen Bewohner Gran Canarias
zwei Modelle und zahlreiche Ausstellungsstücke
- Die Steintechnologie
Mehrere Vitrinen mit Steinwerkzeugen
- Wirtschaftsleben und natürliche Ressourcen
Diverse Materialien, Reproduktion des Kornspeichers von El Pósito in
Temisas
- Die magische Welt der Religion und und die gesellschaftliche Organisation
Reproduktion der Malereien aus der Cueva Pintada in Gáldar, u.a.m.
- Handarbeiten aus Leder und pflanzlichen Fasern
Gegenstände aus gegerbtem Leder sowie geflochtenen Palmenblättern und
Rohrstängeln, Kleidungsstücke, Taschen, u.a.m. Artikel erläutern deren
Herstellung - leider nur auf Spanisch.
- Die Konservierung der Leichen
Zahlreiche Mumien
- Die phyische Anthropologie
Schädel und Knochenreste zeigen die anthropologischen Merkmale der Ureinwohner.
- Paläopathologien und die Welt der Bestattung
Zwei Modelle (Grabhügel und Grotte) der üblichsten Bestattungsarten, u.a.m.
- Die Technologie der Keramik
Rekonstruierte Keramikgefäße, u.a.m.
- Die Keramik der kanarischen Ureinwohner
Zahlreiche Keramikgefäße verschiedenster Formen
- Überreste von Keramiken der Ureinwohner
Traditionelle Keramik, ausgearbeitet auf Gran Canaria im letzten Jahrhundert
Die drei Euro Eintritt (oder bei Ermäßigung sogar entsprechend weniger) tun keinem
weh - und hier hat man die Chance, sich über die Geschichte der Kanaren zu informieren.
Sehr schade ist nur, dass die Exponate allesamt nur auf Spanisch erläutert sind,
sodass man ohne entsprechende Sprachkenntnisse die Erklärungen zumeist verpasst.
Ein kleines Heftchen mit groben Erläuterungen gibt es auf Anfrage gratis zum Ticket,
wahlweise auf Deutsch oder Englisch. Kein wirklicher Ersatz, aber dennoch hilfreich.
Dennoch lohnt sich ein Besuch - zumal man sich als "Las-Palmas-Besucher" sicher
ohnehin an diesen Ort begibt: Gleich um die Ecke finden sich nämlich die
Kathedrale Santa Ana sowie das Kolumbus-Museum...
Letzte Änderung: 2021-12-31