Kafenion Ela
Vom alten Hafen kommend am Ende der Kondilaki Straße findet man dieses hübsche
Kafenion. In den Ruinen eines alten venezianischen Gebäudes gelegen bietet das
Ela eine Atmosphäre besonderer Art: auf ein Dach wurde verzichtet, so sitzt
man hier luftig und frei und bedarf tagsüber nicht einmal elektrischer
Beleuchtung. Das Kafenion ist sauber und gepflegt – und trotz fehlendem Daches
und fehlender Fenster kam uns kein Vogel auf den Tisch geflogen.
Die Preise im Ela sind erfreulich dezent, und auch die Bedienung ist sehr freundlich. Am Abend soll es hier manchen Reiseführern zufolge recht lustig zugehen: drei Brüder, die dieses Kafenion führen, verstehen sich offensichtlich nicht nur als "Kellner", sondern ebenfalls als "Showmaster".
Im Haus – und doch ohne Dach
Nach einem kleinen (oder großen) Mahl ist man sicherlich nicht überrascht, wenn
man in Griechenland mit einem Glas Ouzo – oder hier auf Kreta mit einem Glas
Raki – auf Kosten des Hauses verabschiedet wird. In diesem Lokal blieb uns
jedoch glatt die Sprache weg, als der Kellner stattdessen gleich mit einer
ganzen Karaffe Raki auftauchte! Nach einem Drittel derselben haben wir dann
"aufgegeben", weil wir a) noch ein wenig bummeln und b) auch unser Hotel
anschließend noch wiederfinden wollten…